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Nos lampes sont enfin devenues clairvoyantes, nos instruments s’étendent au-delà de demain et d’après-demain..

Œuvres d’art, 1902/1903

Unsere Lampen endlich sind weitsichtig geworden, unsere Instrumente reichen über Morgen und Übermorgen…

Kunstwerke, 1902/1903

In diesem ersten Winter aufMuzot kämpft Rilke mit den Widrigkeiten der alten Burg. Die Rede ist dabeiweniger von den quasi nicht vorhandenen sanitären Einrichtungen, auch nicht vonfehlendem Strom und Gas – er hat anderes im Blick, jeneArbeitsbedingungen, die er zur Fertigstellung der »Duineser Elegien« braucht:(Die Beleuchtungsfrage bleibt eine der schwierigsten hier oben, wie in jedemRaum, der sich nicht von der Decke aus erleuchten lässt.)

« R. berichtet:»Seit drei Tagen haben wir, besonders Mouky Klossowski gearbeitet, Muzot mitdem Vorhandenen einzurichten ...« Es fehlt an vielem, Kerzen, Leuchtern,Petroleumlampen, »etwas fürs

die um den 1.Februar 1924 aufgezeich­ net werden. R. übernimmt daraus die Gedichte »Ce soirmon cœur fait chanter...« und »Lampe du soir, ma calme confidente ...« undstellt sie an den Beginn der »Vergers«. Die ersten beiden Strophen desGedichtes »Reste tranquille, si soudain ...« aus den »Tendres Impôts ...«fügt er als drittes in »Vergers« ein. Im Nachlaß fanden sich aus derProduktion des Jahres 1924 etwa 55 Entwürfe (»Ebauches et Fragments«), davoneinige aus dem Februar.

« HiERSEIN IST HERRLICH. »
Rainer Maria Rilke
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