Im Jahr 1925 blieb Rilke vor den kleinen Gouachen einer wenig bekannten Künstlerin in der Kunsthalle Bern stehen. Er nahm mehrere davon mit nach Muzot, verglich sie mit japanischen Haiku und widmete ihr im folgenden Jahr ein Gedicht. Hundert Jahre später öffnet die „ Fondation Rilke “ ihren Atelierbestand und präsentiert der Öffentlichkeit das Werk von Sophy Giauque (1887–1943), einer Waadtländer Malerin, die zu Lebzeiten gefeiert wurde, danach aber fast völlig in Vergessenheit geriet.
Ausstellung ab dem 4. September 2026, „Fondation Rilke “, Sierre. Eintritt frei.
VERNISSAGE 26.09.2024 – 18:30 Uhr: Sophy Giauque – Die Entdeckung einer Künstlerin
